Sonntag, 11. Mai 2014

Die endlosen Wälder Oregons

Sonntag, 11. Mai 2014


Die endlosen Wälder Oregons

Waldland: Fichten, Zypressengewächse Douglasien erstrecken sich über endlos anmutende Flächen. Es ist kalt und regnet in regelmässigen Abständen, d.h. mehrmals am Tag. Nebelschwaden wabern durch die uralten, mit Flechten behangenen Baumbestände - hier soll der sagenhafte Bigfoot zuhause sein.



Immerhin könnten wir trotz Regen eine mehrstündige Raftingtour auf dem Rouge - River machen: Wasser von oben und von unten!




Eine interessante Flechtenart tritt hier häufig auf: (Bot.-Name kommt noch!)


Sie hat ein nachweislich breites antibiotisches Wirkungsspektrum. das entscheidende Merkmal, um sie gegenüber anderen, sehr ähnlich aussehenden Flechten zu identifizieren ist, einen einzelnen Flechtenfaden vorsichtig in die Länge zu ziehen: die äussere Schicht reisst auf, in der mMitte befindet sich eine Art reissfeste, weisse Sehne.

Die Wälder bringen noch andere interessante Pflanzen hervor. Auf morastigem, stickstoffarmen Boden gedeiht die Darlingtonia claifornica (Pitch Plant) eine ca. 30 cm hohe fleischfressende Pflanze.





 Durch Sekrete angelockt fallen Insekten in den Wassergefüllten Tubus der Röhrenförmigen Blätter hinab und werden von den dort legenden Mikroorganismen verdaut, die der Pflanze als Gegenleistung für den sicheren Obdach etwas von den freigesetzten Nährstoffen abgeben.

Noch ein Tipp für Outdoor - Leute:
Was sich gut bewährt hat um auch bei Regen ein Feuer anzuzünden st, Zapfen der Koniferen zu sammeln und diese mit möglichst viel Harz der Bäume einzuschmieren. Brennt super!

Mittwoch, 7. Mai 2014

Im Redwood -Nationalpark


Mittwoch, 7. Mai 2014


Im Redwood -Nationalpark

Die grössten und ältesten Bäume der Welt! Der Küstenmamutbaum (Sequoia sempervirens) und der  Riesenmamutbaum (Sequoiaaendron giganteum) aus der Familie der Zypressengewächse kann bis zu 100 m hoch und 2000 bis 3000 Jahre alt werden. Märchenhaft, durch einen Wald dieser Giganten zu streifen.







Die Küste Nordkaliforniens mit seinen Redwoodwäldern bietet einen extrem reichen Lebensraum.

Auf unserem Zeltplatz sahen wir Kaninchen, Streifenhörnchen (Chipmunks) haben sich an unserem Frühstücksbrot gütlich getan - alle sehr zutraulich, man fühlt sich ein bischen in einen Walt Disney Film versetzt! In der Abenddämmerung ist sogar ein Stinktier (Skunk) um's Zelt geschlichen.

Die hier siedelnden Yurok- Indianer (Frauen in traditioneller Kleidung, Quelle: Internet) sammelten Muscheln, räucherten Lachs und gingen in den Wäldern auf die Jagd nach Elch und Hirschen.


Das Besondere an diesem Stamm ist, dass sich eine Aristokraten- Schicht herausbildete, deren Mitglieder sich in Sprache und Gebaren vom "einfachen Volke" abhoben. Zu ihrem luxuriösen Lebensstil gehört unter anderem, das sie eigene Tänzer- Gruppen beschäftigten oder sich Albino- Hirsche als Haustiere hielten.

Noch eine spannende Pflanze: Thimbleberry (Rubus parviflorus), ein Himbeergewächs.



Die Blüten haben einen Durchmesser von bis zu 4 cm. Die Beeren (werden noch rot) tragen an ihrem Boden einen lustigen Haarkranz.

Samstag, 3. Mai 2014

Die Strassen von San Francisco

Samstag, 3. Mai 2014


Die Strassen von San Francisco

Schon wieder eine grosse Stadt!

Von unserem kleinen französischen Hotel auf dem Nob Hill aus haben Thomas und ich zwei Tage lang die Stadt erwandert:
Marina, Telegraph Hill, Golden Gate, Waterfront und Haigh- Street; Bilder, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt.



Im Gegensatz zu dem emsigen Treiben in den Gassen von Hanoi und Hongkong erscheinen die Strassen hier gross, breit und nahezu leer! Sehr viel sichtbare Armut: an jeder Strassenecke sieht man Bettler und Obdachlose.

Es gibt jedoch auch kleine, verwunschene, romantische Fleckchen wie hier z.B., ein Privatggärtlein auf dem Telegraph Hill:



Schön war`s im Golden Gate Park:



Conservatory of Flowers, Golden Gate Park, San Francisco, CA (Quelle: Internet)

Ein Tropengewächshaus, 1875 im viktorianischen Stil erbaut. Das Conservatorium zeigt eine grosse Auswahl an Orchideeen sowie eine Sonderausstellung über fleischfressende Pflanzen (Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula), Sonnentau (Gattung Drosera), Kannenpflanze (Gattung Nepenthes) und Co.) Ich habe garnicht gewusst, dass diese Pflanzen so schöne und zierliche Blüten ausbilden!



Die Riesen- Kannenpflanze im Hintergrund (incl. Fliege) ist natürlich gefaked!

Morgen holen wir unseren Mietwagen ab und fahren an den Russian River. Langsam habe ich genug von grossen Städten und freue mich auf mehr Natur.

Die Strassen von San Francisco

Samstag, 3. Mai 2014


Die Strassen von San Francisco

Schon wieder eine grosse Stadt!

Von unserem kleinen französischen Hotel auf dem Nob Hill aus haben Thomas und ich zwei Tage lang die Stadt erwandert:
Marina, Telegraph Hill, Golden Gate, Waterfront und Haigh- Street; Bilder, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt.



Im Gegensatz zu dem emsigen Treiben in den Gassen von Hanoi und Hongkong erscheinen die Strassen hier gross, breit und nahezu leer! Sehr viel sichtbare Armut: an jeder Strassenecke sieht man Bettler und Obdachlose.

Es gibt jedoch auch kleine, verwunschene, romantische Fleckchen wie hier z.B., ein Privatggärtlein auf dem Telegraph Hill:



Schön war`s im Golden Gate Park:



Conservatory of Flowers, Golden Gate Park, San Francisco, CA (Quelle: Internet)

Ein Tropengewächshaus, 1875 im viktorianischen Stil erbaut. Das Conservatorium zeigt eine grosse Auswahl an Orchideeen sowie eine Sonderausstellung über fleischfressende Pflanzen (Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula), Sonnentau (Gattung Drosera), Kannenpflanze (Gattung Nepenthes) und Co.) Ich habe garnicht gewusst, dass diese Pflanzen so schöne und zierliche Blüten ausbilden!



Die Riesen- Kannenpflanze im Hintergrund (incl. Fliege) ist natürlich gefaked!

Morgen holen wir unseren Mietwagen ab und fahren an den Russian River. Langsam habe ich genug von grossen Städten und freue mich auf mehr Natur.

Mittwoch, 30. April 2014

Hongkong - Paläste aus Chrom und Glas


Mittwoch, 30. April 2014


Hongkong - Paläste aus Chrom und Glas

Drei Tage Hongkong - eine Stadt die brummt und summt. Der Grossstadtdschungel beherbergt die Residenzen von Gucci, Prada, Louis Vuitton und wie sie denn alle heissen. Ein ausgeklügeltes System an öffentlichen Verkehrsmitteln erleichtert es, sich in diesem Dschungel zurechtzufinden.


                                  Hong Kong bei Nacht - auf dem Boulevard: Jackie und ich.




Der grosse Buddha hält seine Hand über all dem.



Der botanische Garten ist relativ klein, mehr von Rabatten und Springbrunnen dominiert als informativ.

Noch was zum Thema Bambus:
Hochhäuser werden hier mit diesem Baumaterial bis in das 20ste Stockwerk hoch eingerüstet.



Was ich in nächster Zeit nicht mehr sehen möchte:
Calvin- Klein Unterhosen, Rolex- Uhren und High- Heels im "Nude" Design.
Grosses Bling- Bling aus Hongkong, morgen fliegen wir nach San Francisco.

Seid gegrüsst meine Lieben, wo immer Ihr auch seid.

Sonntag, 27. April 2014

Ha Long Bay - Entspannung pur



Sonntag, 27. April 2014


Ha Long Bay - Entspannung pur

Soeben sind wir von einer dreitägigen Schiffstour durch die Ha Long Bay zurückgekehrt. 





Beim Kajakfahren zwischen den Felsen und durch Passagen und Höhlen hindurch und ohne Internetzugang genoss ich die "Blogger - Ferien".



Toll war es, sich mit den Reisenden der verschiedensten Nationalitäten auszutauschen.

Heute Abend gibt es noch eine Party, zu der uns Jürgen Eichhorn von Aea - Tours eingeladen hat, morgen bringt uns der Fahrer nach Hanoi an den Flughafen.
Dann heisst es Good bye, Vietnam!

Ein faszinierendes Land, über das es noch so viel zu berichten und noch mehr zu entdecken gibt! Hoffe ich kann meine ganzen botanischen Muster vom Flughafen aus nach Hause schicken (Shampoo- Früchte uns Co.)

Nächster Stop: Hongkong, wo wir bereits mit Mat aus Australien zum Abendessen verabredet sind.

Der Schamane ist da! Rückweg nach Hanoi


Sonntag, 27. April 2014


Der Schamane ist da! Rückweg nach Hanoi

Langsam neigt sich unsere Tour durch Nordvietnam dem Ende zu.

Nochmals eine Fahrt durch Tabakfelder - ich habe die gekauften Tabakblätter übrigens noch geschnitten und ausprobiert - er ist sehr mild und gut! Hier seht ihr Bauern bei der Tabakernte, im Hintergrund einer der typischen aus Backstein gebauten Räucheröfen.



Der Schamane ist da : bei einigen Völkern des Nordens ist es üblich, dass am Anfang des Jahres eine Zeremonie im Haushalt der Familie abgehalten wird. Diese gehr über 8 Stunden, in denen der bezahlte Schamane Texte rezitiert und die bereitgestellte Opfergaben (die anschliessend von der Familie verspeist werden) segnet. Kein Problem, Fotos zu machen, alle gehen sehr locker mit diesem spirituellen Ereignis um.



Weiter geht's Richtung Hanoi: Besuch auf einer Teeplantage. Nur die Triebspitzen der Teepflanzen werden gepflückt.



Die Teepflanzen sind, je nach Sorte, sehr ausdauernd, es gibt einige wenige Sträucher, die 400 Jahre (?!) alt sind - dieser Tee hat denn auch einen entsprechenden Preis.

Kiwis are Calling

Am 7.12.2018 ist es einmal wieder soweit: Es geht auf grosse Reise, an's andere Ende der Welt, nach Neuseeland. Auf dem Weg in den Somme...